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Psycho, Migräne und was ess ich Morgen?

Da renne ich die letzten Jahre mit unendlich vielen Beschwerden, unerklärliche Symptome und Schmerzen durchs Leben und der allergrößte Henker waren die unendlich vielen Tage der Migräne. Ca. 2013  fingen meine Migränetage an Überhand zu nehmen. Das ich mal hin und wieder an Migräne litt, kenne ich seit ich Teenie war.  Aber es waren seltene, kaum zählbare Tage.

Oft bei Wetterumschwung, das eine oder andere Mal bei Zyklusbeschwerden, sprich, wen die Dame ihre Taaaaaaage bekam.....

Gerade nachdem ich  nach Dauersingels-sein, mich auf meine bis heute haltende und gute Beziehung einliess, wurde es schlimmer.  Ich muss dazu sagen, das ich immer sehr lange und gerne alleine war. Nicht weil man mit mir nicht auskommt, sondern einfach, weil ich mit mir schon genug zu tun habe und hatte.....

Da kam dieser Herr ins Leben, den ich schon lange Jahre, wenn auch nur flüchtig  kannte, aber auch nur wahrscheinlich ich mich überhaupt auf jemanden einliess.

Ansonsten wäre ich immer noch allein und das schreibe ich ohne Wehmut sondern ganz normal, ohne jeglichen Hintergedanken. Ich kann sehr gut alleine sein, ohne Probleme und Frau Skully atmet, da gab es kein Gefühl, des Alleinseins....

 

Kurzum, seit Beziehung begannen auch die Symptome immer schlimmer zu werden....Und ich fragte mich immer -warum? Mit Ihm geht es mir sehr gut, wir haben eine doch recht harmonische Beziehung,  sind beide Selbstständig, auf Augenhöhe,was den Respekt gegenseitig betrifft und geben uns auch ,unsere Freiheiten(mit Vertrauen) auszuüben und auch deren Begleitumstände(zeitliche Abwesenheit, etc. hinzunehmen, anders würden wir miteiander gar nicht klar kommen, aber so hat jeder seine Freiheit der Entfaltung)

Kurzum,es ging mir aber  gesundheitlich von Jahr zu Jahr schlechter. Bis vor ca. über 1 jahr noch( und das seit damals 3 Jahren schon zuvor) waren  meine ClusterMigräne Attacken schon so weit herangereift, das ich im Schnitt 22 Tage im Monat von Schmerzen geplagt wurde....

Ja , auch wenn ich seit 25 Jahren VEG bin und seit bald 3 Jahren  bewusst keine Milchprodukte konsumiere, wurde es dadurch nicht schlimmer, es wurde durch andere Dinge immer schlimmer.

 

Es bremste meine Lebensqualität rapide aus, hätte ich keine Familie, Freund und Hund, ich dachte in diesen Zeiten oftmals nur noch: Ich mag nicht mehr, ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr.....

Natürlich denkt man sofort, sofort heisst nach 2 Jahren, lass dich mal durchchecken,vielleicht Krebs? Tumor?Was auch immer, aber bitte eine Antwort und es gab keine.....

Im Gegenteil... Es wurde nur noch schlimmer. Nichts mehr  planbar, Überreizung ohne Ende, Menschenmengen löste Beklemmungen aus, Schlafstörungen, ständig irgendwelche Schmerzen, irgendwo und irgendwann......furchtbar....

 

MRTS, Ultraschalle etc..... und jedesmal war man eher enttäuscht, wenn keine Antwort kam.....es mag sich keiner vorstellen können, wenn man keine Antwort bekommt, das man sogar eine böse Aussage eher gerne angenommen hätte als so gar keine zu haben........einfach nur um einen Ansatz zu haben....

 

Ein wenig Änderung kam,als ich noch das Schlafkissen änderte, eine teure Matratze kaufte und ab und an, durch eine Bindegewebsschwäche, mir hier und da mal die Knochen raushüpften. Da ging ich dann regelmäßig zu einem Knochenbrecher...tue dieses auch immer noch.

 

Noch schlimmer wurde es, wenn man sich schon selbst fragen musste - bist du ein Hypochonder? Ständig ist irgendwas, ständig tut dir was weh.....ausgelaugt, müde, lethargisch, kaum noch Antrieb, eigene Intressen und Projekte zu verfolgen......die Dinge ,die geregelt sind, konnte man nach Plan abarbeiten...

 

 

......seit einigen Wochen geht es langsam aufwärts.....

ich habe, unabhänging einiger körperlichen Vorkommnisse in den letzten Wochen , mich mit dem Thema Intoleranzen auseinandergesetzt. Las auch endlich das Buch, Darm mit Charme (welches ich nie lesen wollte, weil es so trendy war-und wenn etwas trendy ist,bekomm ich automatisch eine Abneigung dagegen)

Und begann mich nun, von der Hardwareuntersuchungen in den ersten Jahren der Software zuzuwenden, sprich, Organfunktionen,Zusammenwirken,Auswirkungen, Symptome etc. zu beschäftigen.

 

Natürlich dachte ich davor, hey, vielleicht hast du wieder einen Anflug einer bösen Depressionspahse,die ich 2003 hatte, die auch noch einige Geschichtchen wert ist, vor dir. Es machte mir Angst, daran zu denken, denn sie ging damals mit einem Suizidversuch aus, der nur mein Auto in einen Totalschaden verwandelte,aber mich unverletzt liess......dazu ein anderes Mal....

 

Aber nein, ich sagte und wußte, das ist es aber auch nicht, das passt nicht zusammen. Ich habe eine tolle Partnerschaft, eine tolle Familie, ein paar mir wichtige Freunde und einen unedlich geliebten Pinscher, der mich damals aus eben der Oben beschriebene Phase herausholte....

Nein, mein BAUCH sagte mir, nein, was banales, irgendwas stimmt in Dir nicht......

 

Ich fing an mich mit diversen , beschrieben Büchern hinzusetzen. Keine Foren, kein Kram der dich durcheinanderbringt oder Halbwissen von Halbwissen übertroffen wird....echte Bücher, Zeit und Papier....

 

Parallel bekam ich einen ,für mich der dritte, Verschluckanfall, den ich am heftigsten vor ca. 4 Wochen erlebte ,aber auch im vergangenen Jahr um Ostern rum.

Ich war alleine einige Tage im Haus....und an einem Abend verschluckte ich mich so doll, das ich dachte, ich ersticke. Ich kann gar nicht beschreiben, wie es mir ging. Mir war auch nicht bewusst, das man an so etwas ersticken hätte können.

Also warf ich mich einige Stunden über einige Gegenstände-Badewannenrand, Fußboden, schlug mir mit einer grossen Grillzange  ständig auf den Rücken, bis ich einige blaue Flecken am nächsten Tag bekam, versuchte zu kotzen, speichelte rum, mir wurde schwindelig ....es war beängstigend. Wer mich kennt, weiß , das ich recht schmerzressistent sein kann. Ich bin zwar feinfühlig durch die Migräne geworden und kann sehr gut fühlen, wo was in mir sitzt, aber das  war unübertrefflich.

Irgendwann, die Atmung wurde besser, schlief ich mit Angst ein.....aber  am nächsten Tag ging die Sonne auf,ich lebte noch....

 

Also - nächstes Mal doch den Notarzt rufen.........von wegen... ;)

 

In den letzten 4 Wochen hatte ich nochmal einen Verschluckanfall, aber nicht so extrem. Es war ein kleines Wandergefühl im Hals, aber es ging nach ein paar Stunden weg. Dieses Mal war auch mein Freund bei mir, einst mal Zivi beim roten Kreuz, ich versuchte mich mit diesem Hintergedanken zu beruhigen....

 

So, dass Dritte mal folgte eine Woche später, Freund war ein paar Tage weg....und da passierte es wieder, wieder eine Verschluckung und diesmal dachte ich mir, nein, wahrscheinlich bildest Du dir wirklich was ein und tat es banal zur Seite. Trotz einiger Finger-in-Hals-Steck Versuche.....ich hustete mich durch den Abend und hatte ein widerliches Gefühl, einer Art grosser Apfelschale im Hals stecken zu haben.....wäre ja nicht schlimm, aber es wurde schlimmer in der kommenden Woche....

 

Am Mittag zuvor sprach ich noch mit Schwiegermutter über das Thema und am Abend , nachdem auch auf Bayern noch ein Bericht über Haushaltsfallen kam, unter anderem die Gefährlichkeit wenn man sich verschluckt, verschluckte ich mich gegen 22 uhr.......

 

Nachdem dieser Vorfall passierte, dachte ich , bin ich also doch Psychosomatisch krank? Ich hatte ab diesem Tag für ca. 10 Tage ein Gefühl im Hals, als würde mir ein Stück Plastikschale,so ca. 4 cm groß, im Hals, zur Nase, zum Rachen, zum Ohr hin und her wandern...Ebenso schmerzte mein Trommelfell und ging ab und an auch zu....

In den kommenden Tagen konnte ich nicht schlucken, nur noch Suppen oder, mit viel Überwindung, püriertes.....Es wurde nicht besser. Ab und an  war es für ein paar Stunden verschwunden, dann fing es wieder an zu wandern. Ein HNO Termin war erst für mich  eine Woche später vorgesehen.  Ich hatte auch beklemmnde Gefühle bei der Atmung.

 

Einige Tage später war auch mein Freund wieder im Hause. Es ist natürlich schwierig, jemanden zu erklären, vor allem nach all den Jahren, das man wieder , quasi, was Neues hat...

Ein Neues , kränkliches Irgendwas, wo keiner weiß, warum......oder ob es nicht doch an meiner Waffel liegt.

Das  vergangene Jahr bis Dato verging bei mir, mit recht oft häufigen, depressiven und lethargischen Momenten. In diesem Fall ist aber auch nur mein Hund, der einzige, für den ich versuche die Haltung zu bewahren, da sie mich zu gut kennt und sie vieles auf sich überträgt und beginnt mit mir zu kränkeln.

 

Unabhängig von diesen Vorfällen, hatte ich mich bereits 2 Wochen davor auch mit den Intolleranzen auseinandergesetzt, aber bis dato noch keine Idee, ob die Dinge auf mich zutreffen, da fast alle Symptome, gerade was Histamin betrifft, mir so bekannt waren  aber ohne Test sich auch las, wie ein Horoskop- kann-muss aber nicht.

 

Jedenfalls wurde der Vorabend meines eigentlichen HNO Termins so schlimm, ich bekam gar nichts mehr runter, hatte Panik, Beklemmungen und Atemprobleme. Ich ging in den Garten, lief im Kreis,weil ich nicht unterscheiden konnte, ist es Beklemmung oder eine Tatasache. Kurzweilig wurde mir Schwarz vor Augen, ich sah Sternchen. Als ich reinkam, wollte mein Freund mich in die Ambulanz bringen, aber ich wollte nicht, weil ich schon selbst an mir gezweifelt habe, ob ich einfach Psycho bin....

 

Am nächsten Morgen, einen Tag vor Termin, bin ich zu einem mir unbekannten HNO. Wurde an der Rezeption noch angepflaumt, ich hätte anrufen müssen, ich heulte, weil ich einfach nur noch ausgelaugt war und nicht mehr konnte.

Dieser tolle HNO schaute mir in den Hals, sagen wir mal, wenn es hochkommt-hmmmm---20 Sekunden, mit einem schmierigen Dr. Best Lächeln sagte er : Ich sehe da nichts, ich schick sie in die Magenspiegelung ins Krankenhaus nebenan und weg war er. Nicht in die Ohren geschaut, kein Licht reingestrahlt,nichts...

 

Da ich alleine war, mein Freund hatte mich dort hingebracht und ich wusste, es wird dauern, wollte ich nicht das er  seine Zeit mit vertrödeln muss.

Was mit der Aussage Magenspiegelung auch berechtigt war.

Zeit verging, ich war allein, fühlte mich klein, ängstlich, wie ein Kind- Magenspiegelung- macht man doch ohne Narkose? Was soll ich denn machen, wie lange dauert das - ich habe Angst - ICH WILL ZU MEINER MAMI....egal,aber ich muss da durch, die andere Angst ist genauso schlimm, zu meinen man erstickt und man sieht nichts im Hals.

 

Furchtbar....

 

Der behandelnde Arzt für die Magenspiegelung war sehr nett,  vielleicht sogar etwas jünger als ich....

Magenspiegelung wurde mit Narkose vollzogen, auf die Biopsien bzgl. Intoleranzen  warte ich noch, aber rein optisch konnte man nichts sehen....

 

Das schönste an diesem Tag war die Ladung Propofol :)

 

Zu Hause angekommen, noch halb trunken, war das Gefühl dennoch da, dieses wandernde Irgendwas im Hals...

Ich rief einen weiteren HNO an, den man als Arsch titulierte , bekam aber für den darauffolgenden Tag direkt einen Termin.

Ich ging hin. Er hat einen speziellen Charakter, aber ich war sehr zufrieden. Er nahm mich ernst, machte diverse Test  auch bzgl. meines Trommelfells. Er sah nichts, bis auf eine kleine Entzündung am Gaumenbereich. Aber er nahm mein Gefühl auch ernst und gab mir 2-3 Ansätze( Kiefergelenk, ein speziellen Nackenwirbel- die dieses genannte Globus Syndrom - auslösen können. Er ging erst gar nicht auf die Psychoschine und verabschiedete mich mit dem Satz: es geht Ihnen nicht gut, das ist Tatsache, auch wenn ich gerade jetzt nichts finden kann, sie diese 2 Ansätze haben, kommen sie sonst in 2 Wochen wieder und wir schauen was wir sonst machen können.

 

Ab diesem Moment zwang ich mich zu essen. Ich hatte tierische Schmerzen beim schlucken, 2 Tage lang, ähnliche einer Herzattacke, aber das kam dann von der Magenspiegelung, die ich aber schon fast vergessen hatte.

 

Ich habe somit , seit diesem letzten Verschlucken kaum was in den 10 Tagen gegessen und somit auch schon mal Weizenprodukte weggelassen. Bisher merke ich ,das es mir seelisch viel besser geht. Nebenbei dope ich mich ja seit einigen Wochen mit Vitamin D 3, was auch schon Besserung brachte.

Aber somit war ich noch nicht weiter.

Ich war ebenso in einer Hausarztpraxis, weil ich deren Kollegin auf Intoleranzen ansprach, wurde dort lediglich auf Gluten gestest. Warte aber noch auf deren Auswertungen.

 

Jedenfalls ergab es sich, das ich mit einer befreundeten Internistin unterhielt, die mich jetzt gut am durchtesten ist.

Grosses Blutbild, verschieden Intolleranzatemtests, Ultraschall etc.

Die H2 Atemtests sind für mich ein Kopfkino gewesen. Das erste mal, war schon in der Nacht Horror.....bei diesem Test, darf man ab 20 Uhr nichts mehr essen, trinken, keine Zähne putzen, keine rauchen, kein Lippenstift, usw......und dann morgens ,ab 8:00, gehts im Schnitt los. Man sitzt dort, bekommt eine Intolleranzlösung und trinkt diese. Danach wird alle halbe Stunde die Atemluft analysiert und die Werte geben dem Labor dann die Werte ob Positiv oder Negativ......

 

Bisher hab ich meine ersten Auswertungen bzl. Fruktose-Negativ, Laktose-sehr positiv (wie ich nach dem Test noch einige Tage am Kloopapierkonsum bemerkte) aber bewusst eh keine Milchprodukte konsumiere und wohl eben mein DAO-sprich Histaminintolleranz  sehr grenzwertig ist.

Und, positiver Nebeneffekt, auch wenn ich die ganze Nacht von etwas zu trinken träumte, an Bonbons lutschte oder meinte auf dem Balkon zum rauchen gewesen zu sein, hatte ich mit dem Nikotinantzug weniger zu schaffen,als gedacht....ich rauche zwar immer noch, aber das ist ein anderes Thema und diese werde ich nach alle dem auch bald mal angehen, im Kopf ist der Schalter schon mal in Bewegung gekommen.

 

Und ich muss sagen, es passt so sehr zusammen,alle Geschichten, Erlebnisse, Rückschlüsse, Zusammenstellungen- es passt auf einmal wie ein Puzzel zusammen.

Auch das seelische. Wenn man sich mit dem Thema Histamin , oder generell sich mit Intolleranzen auseinandersetzt, weil man mit seinen Erkrankungen nicht vrowärts kommt, hilft es eventuell dem einen oder anderen, sich mit diesem Thema auseianderzusetzen und die Wirkungsweisen auf den Körper und die Organe nachzuvollziehen.

 

Ich habe mich so sehr gefreut, auch wenn es doof klingt, endlich ein paar Antworten bekommen zu haben. Mir geht es seelisch, seit dem Weizen und Gluten weglassen schon viel besser. Mit dem Vitamin D zusammen auch noch einiges mehr besser und werde jetzt nach und nach mich meiner Nahrung , meiner Darmsarnierung un Aufbau sowie die generelle Zusammenstellung meiner zukünftigen Umstellung widmen. Es vergeht zwar im Moment viel Zeit vorbei alleine damit, Arztermine , Befunde, Tests, Hausarzt, Krankenkasse, weitere Behandlungen und Therapien zu suchen und zusammenszustellen.

Aber alleine schon das es mir seelisch und körperlich um einiges besser geht, machen Lust darauf, es zu knacken.

Auch wenn ich  momentan nicht weiß, was ich wirklich essen kann oder soll, ausser kleine,flache Steine und vielleicht Kerzenwachs, werde ich in nächster Zeit mich noch viel damit beschäftigen. Und ich konnte auch mit meiner bisherigen Situation, dem Einen oder Anderen dazu anstossen, auch mal darauf zu achten, wenn langjährige Missstimmungen ohne Grund vorliegen, es nicht immer Depressionen sein müssen.

 

Und vor allem: ich hatte im letzten Monat und im jetzigen, wenn es hochkommt, maximal 2 Tage Migräne. Alleine das war der jetzige Weg schon mal Wert.

Es stehen noch einige Ergebnisse an und auch noch ein MRT, das mir wegen dem Kontrastmittel noch Kummer bereitet, aber ich bin guter Dinge und das macht es wichtig.

Mein Ziel ist es , endlich wieder ohne Kränkeleien wieder Ich zu sein , wieder Energien zu haben, wieder Dinge anzupacken, die ich bisher nur im Geiste und nicht in die Tat umsetzen konnte.

Das ist auch oft der Grund, warum manche Menschen lange nichts von mir hören, wenn ich ein Problem habe, neige ich eher dazu, es selbst zu knacken,als in Gesprächen mich auseianderzusetzen. Vor allem nach all den Jahren,mag man gar nicht mehr über Krankheiten reden.

Es hat mich so viel Kraft in den letzten Jahren gekostet, mich irgendwie durch die Jahre zu ziehen und die Zeit davor waren auch einige Geschehnisse um mich herum, die sehr an meiner Kraft zehrten.

 

Sollten diese auch noch eine Weile brauchen, bis ich meinen Weg der Dinge eine Richtung weisen kann, aber sie sind es wert.

 

Die Überleitung von Beziehung und Steigerung der Krankheiten: Als ich lange Single war, reichte mir immer am Tag , Brote zu schmieren. Kochen lohnte sich nicht und irgendwie war das Essen an sich auch nie eine Leidenschafft von mir. Mitessen- sehr gerne, aber selbst  kochen, einkaufen,schnippeln...da fehlte mir die Beziehung zu.....

Mit Beginn der Beziehung  und Zusammenseins, wurde es nach und nach,schleichend, schlimmer....

 

Ich sehe es mittlerweile so, vielleicht hatte ich bereits Vorher diese Beschwerden schon gehabt, da ich aber als Singel mich doch eher mit Knastnahrung versorgte, und auch nicht viel brauche, kam mit einem leidenschaftlichen Freund, er liebt kochen, backen, schnippeln, einkaufen-eine sehr abwechslungsreiche und vielfältige Nahrung in mein Leben, zwar alles gesund, aber für meinen Organismus eher ein Overkill.....

Man kann dieses alles in den Griff bekommen, aber ich muss es erst mal ,quasi, ausheilen, aufbauen,......Und im Schnitt dauert es  laut Aussagen anderer Intoleranten Menschen, ca. 2 Jahre....

 

 

Weitere Ergänzungen, Erfahrungen,Vorangehnsweisen usw. werde ich ,wenn alle soweit zusammen sind,in einem neuen Artikel dann verfassen.....

 

Und vielleicht,ist ja der Eine oder Andere von Euch auch auf der Suche und hat hier eventuell einen Ansatz, der die Lösung näher bringt.....

 

 

Ein interssanter link zum Thema:

 

http://www.histaminintoleranz.ch/

 

Ergänzung - sorbit - komm mit

So, heute habe ich nochmal mächtig unseren Kloopapierkonsum ausgereizt....Ich hatte heute meinen Sorbit H2 -Atemtest.....und hossa, es ging Daheim noch gut ab.....ich hatte schon überlegt, meinen PC und mein Büro auf dem Keramikthron einzurichten.....

Also,nehmen wir die Sorbit Intolleranz noch mit, dann sind es drei, das ist harmonischer...

 

Wenigstens habe ich meine Auswertung meiner Frauenärztin heute erfahren können....

Da ich nebst Verdacht auf Intolleranzen auch meine Schilddrüse verdächtigt hatte, das sie auch doof mitspielt, hatte ich diese parallel auch noch testen lassen.

Na, Gott sei Dank, sie ist mir noch treu.....

Einige Dinge wollte ich einfach ausschliessen und wenn ich schon dabei war einen Arzt Amoklauf zu starten, dann musste diese acuh noch dran glauben.

 

Einige Symptome, wie Nachtschweiss, Unruhe ,Zyklusrythmus, etc. hätten auch Dafür sprechen können, aber das ist mir erst mal erspart worden, wäre ja quasi noch weitere Lebensmittel, auf die man achten müsste......dann bliebe nicht mehr viel.

 

Ebnso bekam ich auch am Telefon schon Auskunft bzgl. der Biopsie meiner Magenspiegelung, auch unauffällig....Danke dafür !!!

 

Diverse Intoleranzen sind natürlicher Art, andere können angeboren sein, wieder andere, entstehen erst......da bin ich noch dran, aber ich glaube, das ist gar nicht wichtig.....ich tendiere auch dazu, das ich in den Jahren, das ist auch eine andere Geschichte, mit einst 105 kilo- auf 46-und bis jetzt, jahrelange konstante 56-95 kilo eventuell auch einige Dinge falsch gemacht haben können, quasi, einen Nahrungsmissbrauch betrieben haben könnte, das alles jetzt so zusammenkommt.

Denke aber,dies ist jetzt eher unwichtig. Wichtig ist es nun zu wissen, was Sache ist und was ich daraus mache.......

 

Und mir auch immer sage, egal was im Leben ist oder passiert, anderen geht es schlechter oder sie würden mit dir zu gern tauschen wollen, also darf man dies nicht einfach selbstverständlich hinnehmen und sollte dafür was tun....

 

Ich bin dran.....

 

Der nächste Schritt wird sein, meine ganzen Auswertungen zusammenzutragen, mit meiner Hausärztin grundlegende Dinge nachbesprechen, sie ist der Alternativmedizin auch sehr zugewandt, und auch die diversen Schritte zu unternehmen mit der Krankenkasse  zu verhandeln, welche Therapieformen mir zustehen, welche ich selbst zahlen muss und gegebenenfalls diese auch zu wechseln.

 

Ernährungsberatung, einen Heilpraktiker hinzuziehen....Darm aufbauen, abbauen,entgiften,ansetzen...gibt so einiges und noch mehr aus saisonales und regionales zu achten.

Mit meinem begeisterten Küchenfreund an der Seite ist dies auch gut machbar....

 

Ich werde es für jene die es interessiert und aber haupstächlich auch für mich hier festhalten......

 

Es grüßt Euch, Frau Wirbel von und zu Keramikthron....

 

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